Allergien auf dem Vormarsch

Dr. Thomas Titzmann, Hautarzt in Augsburg-Göggingen, mit Schwerpunkt Allergologie (neben Hautkrebs- und Lasertherapie) sieht Umwelterkrankungen wie Allergien auf dem Vormarsch. Die Bandbreite reicht von Heuschnupfen über die Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln und Kosmetika bis hin zu Reaktionen auf Tattoos.

Allergien können ja sehr unterschiedliche Beschwerden verursachen.

Wer ist denn vor allem betroffen?

In Deutschland sind ca. 32 Millionen Menschen allergisch belastet. Haupt-betroffene sind Menschen mit einer besonderen allergischen Disposition und Neurodermitiker. Entzündungen der Haut werden oft durch Nahrungsmittelallergien aber auch durch Ablagerung von Pollen auf der Haut hervorgerufen. Zusätzlich besteht häufig eine genetische Veranlagung zu Heuschnupfen und Asthma.

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Allergie: Diagnose und Therapie

Wie erkennt man eine Allergie?

Bei der Diagnostizierung einer Allergie ist manchmal detektivischer Spürsinn gefragt. Die Ursachensuche ist oftmals schwierig und erfordert genaueste Anamnese, modernste Diagnostik mittels verschiedener Hauttestungen wie Pricktests oder Epikutantests und ggf. Provokationtests. Beim Pricktest
werden zum Beispiel verdächtige Nahrungsmittel oder Pollen am Unterarm in die Haut gepiekst. Das Ergebnis kann nach 20 Minuten abgelesen werden. Beim Epikutantest werden Testpflaster auf den Rücken aufgeklebt um Kontaktallergien oder Medikamentallergien zu erkennen. Sehr aufschlußreich ist häufig eine Bestimmung der Allergiewerte im Blut (IgE).

Wie sieht die Therapie einer Allergie aus?

Die Therapie von Allergien variiert je nach Allergen. Grundsätzlich sollten bekannte Allergene gemieden werden. Bei Insektengift und Pollen ist die beste Therapie die sog. Hyposensibilisierungbehandlung, bei der der Körper langsam an die Allergene gewöhnt wird.

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Allergien von A bis Z

Hundehaar Allergie
Patienten mit Heuschnupfen leiden unter vielfältigen Beschwerden – wie
sehen diese aus?

Heuschnupfen beginnt meist mit Juckreiz im Auge. Dieser führt zur chronischen Bindehautentzündung und Lidekzemen. An der Nase kommt es zu Nießattacken, gefolgt von Fließschnupfen und verstopfter Nase. Im weiteren Verlauf folgen häufig chronische Nasennebenhöhlenentzündungen, chronische Bronchitis und Asthma.

Sind immer die Pollen verantwortlich?

Oh nein, Allergieauslöser sind überall. Oft sind es zwar Pollen von Bäumen und Gräsern, aber es können auch Schimmelpilze, Tierhaare , Hausstaub- oder Vorratsmilben für die Allergie verantwortlich sein, seltener Pflanzen wie der Ficus Benjamina.

Welche Haustiere machen denn Beschwerden?

Am häufigsten Katzen, Meerschweinchen und Pferde, im Prinzip aber alle „felltragenden“ Tiere.

Und wie sieht es bei den Nahrungsmittelallergien aus?

Spitzenreiter sind Weizenmehl, Milchprodukte und Nüsse. Nahrungmittelallergien sind verantwortlich für Ekzeme, Nesselsucht (Urtikaria), Asthma und auch viele Durchfallerkrankungen mit chronischer Colitis, selten sogar allergische Schockreaktionen. Selbst die Colitis ulcerosa und der Morbus Crohn verschlechtern sich häufig durch Nahrungsmittelallergien.

Immer mehr Menschen reagieren auf Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten – welche Substanzen sind bedenklich?

Bei der Hautpflege spielen Duftstoffe, Konservierungsstoffe und , Salbengrundlagen die Hauptrolle. Bei Verdacht auf eine Allergie sollte man sich auf jeden Fall austesten und ein individuelles Pflegekonzept zusammenstellen lassen. Entzündungen der Haut werden durch Rasieren oft noch verstärkt In diesem Fall ist eine Langzeit-Haarentfernung durch Lasertherapie oft eine große Hilfe.

Stimmt es , dass auch Tätowierungsfarbstoffe Allergien auslösen können?

Ja, das stimmt tatsächlich, häufig löst die Farbe Rot eine Allergie aus. Dann muß die Tätowierung mittels Laser oder Operation entfernt werden.

Gibt es auch lebensbedrohliche Allergien?

Ja. Nahrunsgmittel- und Medikamenten-Allergien können ebenso wie Insektengiftallergien lebensbedrohlich sein. Bienen- und Wespengiftallergien sind für mindestens 20 Todesfälle/Jahr bei uns verantwortlich, wobei die Dunkelziffer sicher wesentlich größer ist.

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Krankhaftes Schwitzen

Krankhaftes Schwitzen

Jeder Mensch hat eigentlich seine eigene Klimaanlage: Über das Schwitzen reguliert der Körper die Temperaturen. Das ist lebensnotwendig. Wenn der Schweiß jedoch nicht zu stoppen ist, handelt es sich um eine krankhafte Veränderung des körpereigenen Temperaturausgleichs. Fachärzte wie Dr. Thomas Titzmann in Ausgburg haben dafür einen Begriff: Hyperhidrosis.
Um die Temperatur konstant auf 37 Grad Celsius zu halten, produziert der Körper Schweiß. Der Verdunstungsvorgang sorgt für Abkühlung. Wieviel wir am Tag schwitzen, hängt unter anderem von der Außentemperatur und vom Maß an Bewegung ab. Es gibt jedoch Menschen, die immer schweißgebadet sind. Verantwortlich dafür ist eine Überfunktion der Schweißdrüsen. Der medizinische Fachausdruck für diese Krankheit ist Hyperhidrosis. Während manche Menschen am ganzen Körper übermäßig schwitzen, haben andere nur ständig feuchte Hände, Füße oder Achselhöhlen. Neben dem körperlichen Unbehagen, das durch die vermehrte Schweißbildung ausgelöst wird, ist es für die meisten Menschen eine enorme psychische Belastung, unschöne Schwitzflecken am Hemd zu haben oder mit feuchten Händen Hände zu schütteln.

Was tun gegen krankhaftes Schwitzen?

Hinter einer vermehrten Schweißbildung steckt manchmal auch eine Erkrankung (z.B. Schilddrüsenerkrankung oder Diabetes mellitus). Deshalb sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Wird die Ursache erfolgreich behandelt, verschwindet meist auch das Schwitzen als eines der Symptome ziemlich schnell. Häufig besteht jedoch keine spezielle Ursache, insbesondere bei schlanken jungen Menschen, wie zum Beispiel gerade jungen Frauen.

Welche Behandlungsansätze gibt es?


Es gibt verschiedene Behandlungsansätze. Findet der Arzt keine Grunderkrankung, die das übermäßige Schwitzen auslöst, gibt es Möglichkeiten das Symptom zu unterdrücken. Wer nur unter den Achseln stark schwitzt, kann sich mit speziellen Deos oder Lösungen behandeln, die z.B. Aluminiumchloridhexahydrat enthalten. Hände und Füße werden häufig zusätzlich mit Gleichstrom (=Iontophorese) behandelt.

Wer am gesamten Körper übermäßig schwitzt, kann Tabletten einnehmen, die auf das vegetative Nervensystem wirken. Hier sind allerdings Nebenwirkungen wie Blasenentleerungsstörungen oder Schwierigkeiten beim Anpassen ans Hell/Dunkelsehen nicht selten. In umschriebenen Bereichen gilt auch die Therapie mit Botulinumtoxin als sehr wirkungsvoll. Botulinumtoxin ist ein Bakterieneiweiß, das die Erregungsübertragung vom Nerv auf die Schweißdrüse blockiert. Es wird dem Patienten unter die Haut gespritzt. Ideal für Achselhöhlen, Hände und auch Füße. So haben geplagte Patienten bis zu 1 Jahr kein Schwitzproblem. Als letzte Möglichkeit bleibt nur eine Operation, bei der die Schweißdrüsen entfernt.werden. Bei einer Schweißdrüsenabsaugung kommt es häufig zu Rezidiven, bei einer Nervendurchtrennung häufig zu unangenehmem kompensatorischem Schwitzen in anderen Regionen.
Welche Therapien zahlt die gesetzliche Krankenkasse?
Die Therapie mit Tabletten übernehmen die Krankenkassen in der Regel. Iontophoresebehandlungen erfolgen gegen Zuzahlung.  Behandlungen mit Botulinumtoxin werden von privaten Krankenkassen übernommen, wenn Aluminiumchlorid oder Iontophorese nicht helfen. Operationen muss der Kassenpatient in der Regel selbst bezahlen.

Wer am gesamten Körper übermäßig schwitzt, kann Tabletten einnehmen, die auf das vegetative Nervensystem wirken. Hier sind allerdings Nebenwirkungen wie Blasenentleerungsstörungen oder Schwierigkeiten beim Anpassen ans Hell/Dunkelsehen nicht selten. In umschriebenen Bereichen gilt auch die Therapie mit Botulinumtoxin als sehr wirkungsvoll. Botulinumtoxin ist ein Bakterieneiweiß, das die Erregungsübertragung vom Nerv auf die Schweißdrüse blockiert. Es wird dem Patienten unter die Haut gespritzt. Ideal für Achselhöhlen, Hände und auch Füße. So haben geplagte Patienten bis zu 1 Jahr kein Schwitzproblem. Als letzte Möglichkeit bleibt nur eine Operation, bei der die Schweißdrüsen entfernt.werden. Bei einer Schweißdrüsenabsaugung kommt es häufig zu Rezidiven, bei einer Nervendurchtrennung häufig zu unangenehmem kompensatorischem Schwitzen in anderen Regionen.

Welche Therapien zahlt die gesetzliche Krankenkasse?

Die Therapie mit Tabletten übernehmen die Krankenkassen in der Regel. Iontophoresebehandlungen erfolgen gegen Zuzahlung.  Behandlungen mit Botulinumtoxin werden von privaten Krankenkassen übernommen, wenn Aluminiumchlorid oder Iontophorese nicht helfen. Operationen muss der Kassenpatient in der Regel selbst bezahlen.

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