Hautkrebsnachsorge

August 17, 2009 by  
Filed under Aktuell, Hauterkrankungen, Hautkrebsnachsorge

Bei Patienten, die bereits in der Vergangenheit einen bösartigen Hauttumor hatten, müssen regelmäßige Nachuntersuchungen durchgeführt werden.

Die Häufigkeit richtet sich nach der Art des Tumors und der vergangenen rezidivfreien Zeit nach dem ersten Auftreten des Tumors (anfangs vierteljährliche Intervalle), Bei der Nachkontrolle findet normalerweise eine Ganzkörperuntersuchung der Haut statt sowie eine Kontrolle der zugehörigen Lymphknoten. Verdächtige Pigmentmale werden mittels Auflichtmikroskop untersucht und ggf. mittels computergestützter Videodokumentation aufgenommen und mit Voraufnahmen verglichen, ggf. prophylaktisch operativ entfernt. Bei Bedarf werden zur weiteren Diagnostik folgende Untersuchungen veranlasst: Ultraschall von Lymphknoten und evt. Bauchregion, Röntgen (Lunge), Computertomografie, Kernspintomografie, Bestimmung von Tumormarkern beim Melanom (S100 Protein). Bei unklaren Hautveränderungen wird ggf. eine Probebiopsie entnommen und feingeweblich histologisch untersucht.

Dr. Titzmann besitzt die besondere Qualifikation als Onkologisch Verantwortlicher Arzt und Dermatohistopathologe mit eigenem histologischen Labor.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse an unseren Behandlungen und bei Fragen gerne jederzeit unter Telefon: 0821/90898333 oder via email: info@alderma.de oder über das nachfolgende Kontaktformular:

Ihre Name (Pflichtfeld)

Ihre Email (Pflichtfeld)

Betreff

Ihre Nachricht

Hautkrebs

Bei den Hauterkrankungen ist ein erschreckender Trend zu erkennen: Hautkrebs nimmt immer mehr zu. Der Hautkrebs ist heute die häufigste Krebsform überhaupt.

Hautkrebs -

An oberster Stelle steht der sog. „schwarze Hautkrebs“, das maligne Melanom, das durch Bildung von Metastasen (Tochterge-schwülsten) in Organen wie Lymphknoten, Lunge, Leber und Gehirn so gefährlich verlaufen kann wie Brust- oder Lungenkrebs. Das maligne Melanom entwickelt sich aus einem bestehenden Muttermal oder kann neu entstehen. Viel häufiger jedoch ist der sog. „helle oder weiße Hautkrebs“ (, Morbus Bowen und Stachelzellkarzinom), der sich häufig nur in blassroten Fleckbildungen oder kleinen hautfarbenen Knoten auf der Haut bemerkbar macht, ganz harmlos aussieht und oft nur vom geübten und erfahrenen Dermatologen entdeckt und diagnostiziert werden kann.

Stachelzellkarzinome/Spinaliome entwickeln sich oft aus Hautkrebsvorstufen, sog. aktinischen Keratosen. Basalzellkarzinome entwickeln keine Metastasen, zerstören aber angrenzende Strukturen wie z. B. Ohren oder Nase. Seltenere Hautkrebsformen können sich aus Blutgefäßen (Angiosarkome) oder aus weißen Blutzellen/Lymphozyten (Lymphome) bilden. Allen Hautkrebsformen gemeinsam ist nicht nur die zahlenmäßige Zunahme, sondern auch das vermehrte Auftreten in immer jünger werdendem Alter. Risikofaktoren für Hautkrebs sind eigene oder familiäre Hautkrebsvorerkrankungen, ein heller Hauttyp, Sonnenbrände in der Vergangenheit, viele Pigmentmale und eine Immunschwäche bzw. Zustand nach Organtransplantation. Dr. Titzmann besitzt als einer der wenigen Hautärzte die besondere Qualifikation Onkologisch Verantwortlicher Arzt.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse an unseren Behandlungen und bei Fragen gerne jederzeit unter Telefon: 0821/90898333 oder via email: info@alderma.de oder über das nachfolgende Kontaktformular:

Ihre Name (Pflichtfeld)

Ihre Email (Pflichtfeld)

Betreff

Ihre Nachricht