Hautkrebstherapie

August 15, 2009 by  
Filed under Aktuell, Hauterkrankungen, Hautkrebstherapie

A und O ist eine jährliche Hautkrebsvorsorge. Besondere Untersuchungsmöglichkeit ist die moderne computer-gestützte Videodokumentation von Pigmentmalen in der ALDERMA Praxisklinik. Liegt bereits ein Hautkrebs vor, egal ob Melanom oder weißer Hautkrebs ist die operative Entfernung die beste Therapie. In der ALDERMA Praxisklinik Dr. Titzmann werden alle Hautkrebsoperationen nach dem neuesten Kenntnisstand der operativen Dermatologie durchgeführt. Alle operierten bösartigen Hautkrebsformen werden im eigenen dermatohistopathologischen Institut untersucht (in der Regel mit MKC, d. h. mikrographisch kontrollierter Chirurgie).
Dr. Titzmann besitzt die seltene Zusatzqualifikation als Dermato-histopathologe und Onkologisch Verantwortlicher Arzt. In anfänglichen Stadien kommt beim weißen Hautkrebs auch eine Lasertherapie, eine Creme-Behandlung (Imiquimod, Diclofenac- Hyaluronsäure, Fluorouracil) oder eine photodynamische Therapie in Frage. Dünne Melanome bis 1mm Tumordicke werden mit 1cm, dickere Melanome mit 2cm Sicherheitsabstand exzidiert. Ab 1mm Tumordicke wird derzeit noch eine operative Entfernung des Wächterlymphknotens empfohlen (sog. Sentinellymphonodektomie). Dr. Titzmann arbeitet mit der Augsburger Hautklinik, den Münchner Unikliniken der LMU und TU, dem städtischen Krankenhaus Schwabing, der Universitätsklinik Regensburg und dem Kreiskrankenhaus Blaubeuren zusammen. Zur Prophylaxe sollte ein vernünftiger Umgang mit der Sonne selbstverständlich sein, d. h. mittags Sonne meiden und generell konsequente Anwendung hoher Lichtschutzpräparate. Gerade für die Entstehung des Melanoms (schwarzer Hautkrebs) sind vor allem Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend verantwortlich. Das Hautkrebsrisiko steigt durch Solarienbesuche, daher sollte darauf verzichtet werden. So wird auch der frühzeitigen Hautalterung und Faltenbildung entgegengewirkt. Für Jugendliche unter 18 Jahren hat der Bundestag aktuell ein gesetzliches Solariumverbot beschlossen.

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Hautkrebs

Bei den Hauterkrankungen ist ein erschreckender Trend zu erkennen: Hautkrebs nimmt immer mehr zu. Der Hautkrebs ist heute die häufigste Krebsform überhaupt.

Hautkrebs -

An oberster Stelle steht der sog. „schwarze Hautkrebs“, das maligne Melanom, das durch Bildung von Metastasen (Tochterge-schwülsten) in Organen wie Lymphknoten, Lunge, Leber und Gehirn so gefährlich verlaufen kann wie Brust- oder Lungenkrebs. Das maligne Melanom entwickelt sich aus einem bestehenden Muttermal oder kann neu entstehen. Viel häufiger jedoch ist der sog. „helle oder weiße Hautkrebs“ (, Morbus Bowen und Stachelzellkarzinom), der sich häufig nur in blassroten Fleckbildungen oder kleinen hautfarbenen Knoten auf der Haut bemerkbar macht, ganz harmlos aussieht und oft nur vom geübten und erfahrenen Dermatologen entdeckt und diagnostiziert werden kann.

Stachelzellkarzinome/Spinaliome entwickeln sich oft aus Hautkrebsvorstufen, sog. aktinischen Keratosen. Basalzellkarzinome entwickeln keine Metastasen, zerstören aber angrenzende Strukturen wie z. B. Ohren oder Nase. Seltenere Hautkrebsformen können sich aus Blutgefäßen (Angiosarkome) oder aus weißen Blutzellen/Lymphozyten (Lymphome) bilden. Allen Hautkrebsformen gemeinsam ist nicht nur die zahlenmäßige Zunahme, sondern auch das vermehrte Auftreten in immer jünger werdendem Alter. Risikofaktoren für Hautkrebs sind eigene oder familiäre Hautkrebsvorerkrankungen, ein heller Hauttyp, Sonnenbrände in der Vergangenheit, viele Pigmentmale und eine Immunschwäche bzw. Zustand nach Organtransplantation. Dr. Titzmann besitzt als einer der wenigen Hautärzte die besondere Qualifikation Onkologisch Verantwortlicher Arzt.

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Allergien auf dem Vormarsch

Dr. Thomas Titzmann, Hautarzt in Augsburg-Göggingen, mit Schwerpunkt Allergologie (neben Hautkrebs- und Lasertherapie) sieht Umwelterkrankungen wie Allergien auf dem Vormarsch. Die Bandbreite reicht von Heuschnupfen über die Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln und Kosmetika bis hin zu Reaktionen auf Tattoos.

Allergien können ja sehr unterschiedliche Beschwerden verursachen.

Wer ist denn vor allem betroffen?

In Deutschland sind ca. 32 Millionen Menschen allergisch belastet. Haupt-betroffene sind Menschen mit einer besonderen allergischen Disposition und Neurodermitiker. Entzündungen der Haut werden oft durch Nahrungsmittelallergien aber auch durch Ablagerung von Pollen auf der Haut hervorgerufen. Zusätzlich besteht häufig eine genetische Veranlagung zu Heuschnupfen und Asthma.

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