Hautkrebsnachsorge

Bei Patienten, die bereits in der Vergangenheit einen bösartigen Hauttumor hatten, müssen regelmäßige Nachuntersuchungen durchgeführt werden.

Die Häufigkeit richtet sich nach der Art des Tumors und der vergangenen rezidivfreien Zeit nach dem ersten Auftreten des Tumors (anfangs vierteljährliche Intervalle), Bei der Nachkontrolle findet normalerweise eine Ganzkörperuntersuchung der Haut statt sowie eine Kontrolle der zugehörigen Lymphknoten. Verdächtige Pigmentmale werden mittels Auflichtmikroskop untersucht und ggf. mittels computergestützter Videodokumentation aufgenommen und mit Voraufnahmen verglichen, ggf. prophylaktisch operativ entfernt. Bei Bedarf werden zur weiteren Diagnostik folgende Untersuchungen veranlasst: Ultraschall von Lymphknoten und evt. Bauchregion, Röntgen (Lunge), Computertomografie, Kernspintomografie, Bestimmung von Tumormarkern beim Melanom (S100 Protein). Bei unklaren Hautveränderungen wird ggf. eine Probebiopsie entnommen und feingeweblich histologisch untersucht.

Dr. Titzmann besitzt die besondere Qualifikation als Onkologisch Verantwortlicher Arzt und Dermatohistopathologe mit eigenem histologischen Labor.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse an unseren Behandlungen und bei Fragen gerne jederzeit unter Telefon: 0821/90898333 oder via email: info@alderma.de oder über das nachfolgende Kontaktformular:

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August 17, 2009 by  
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Hautkrebstherapie

A und O ist eine jährliche Hautkrebsvorsorge. Besondere Untersuchungsmöglichkeit ist die moderne computer-gestützte Videodokumentation von Pigmentmalen in der ALDERMA Praxisklinik. Liegt bereits ein Hautkrebs vor, egal ob Melanom oder weißer Hautkrebs ist die operative Entfernung die beste Therapie. In der ALDERMA Praxisklinik Dr. Titzmann werden alle Hautkrebsoperationen nach dem neuesten Kenntnisstand der operativen Dermatologie durchgeführt. Alle operierten bösartigen Hautkrebsformen werden im eigenen dermatohistopathologischen Institut untersucht (in der Regel mit MKC, d. h. mikrographisch kontrollierter Chirurgie).
Dr. Titzmann besitzt die seltene Zusatzqualifikation als Dermato-histopathologe und Onkologisch Verantwortlicher Arzt. In anfänglichen Stadien kommt beim weißen Hautkrebs auch eine Lasertherapie, eine Creme-Behandlung (Imiquimod, Diclofenac- Hyaluronsäure, Fluorouracil) oder eine photodynamische Therapie in Frage. Dünne Melanome bis 1mm Tumordicke werden mit 1cm, dickere Melanome mit 2cm Sicherheitsabstand exzidiert. Ab 1mm Tumordicke wird derzeit noch eine operative Entfernung des Wächterlymphknotens empfohlen (sog. Sentinellymphonodektomie). Dr. Titzmann arbeitet mit der Augsburger Hautklinik, den Münchner Unikliniken der LMU und TU, dem städtischen Krankenhaus Schwabing, der Universitätsklinik Regensburg und dem Kreiskrankenhaus Blaubeuren zusammen. Zur Prophylaxe sollte ein vernünftiger Umgang mit der Sonne selbstverständlich sein, d. h. mittags Sonne meiden und generell konsequente Anwendung hoher Lichtschutzpräparate. Gerade für die Entstehung des Melanoms (schwarzer Hautkrebs) sind vor allem Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend verantwortlich. Das Hautkrebsrisiko steigt durch Solarienbesuche, daher sollte darauf verzichtet werden. So wird auch der frühzeitigen Hautalterung und Faltenbildung entgegengewirkt. Für Jugendliche unter 18 Jahren hat der Bundestag aktuell ein gesetzliches Solariumverbot beschlossen.

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August 15, 2009 by  
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Hautkrebs

Bei den Hauterkrankungen ist ein erschreckender Trend zu erkennen: Hautkrebs nimmt immer mehr zu. Der Hautkrebs ist heute die häufigste Krebsform überhaupt.

Hautkrebs -

An oberster Stelle steht der sog. „schwarze Hautkrebs“, das maligne Melanom, das durch Bildung von Metastasen (Tochterge-schwülsten) in Organen wie Lymphknoten, Lunge, Leber und Gehirn so gefährlich verlaufen kann wie Brust- oder Lungenkrebs. Das maligne Melanom entwickelt sich aus einem bestehenden Muttermal oder kann neu entstehen. Viel häufiger jedoch ist der sog. „helle oder weiße Hautkrebs“ (, Morbus Bowen und Stachelzellkarzinom), der sich häufig nur in blassroten Fleckbildungen oder kleinen hautfarbenen Knoten auf der Haut bemerkbar macht, ganz harmlos aussieht und oft nur vom geübten und erfahrenen Dermatologen entdeckt und diagnostiziert werden kann.

Stachelzellkarzinome/Spinaliome entwickeln sich oft aus Hautkrebsvorstufen, sog. aktinischen Keratosen. Basalzellkarzinome entwickeln keine Metastasen, zerstören aber angrenzende Strukturen wie z. B. Ohren oder Nase. Seltenere Hautkrebsformen können sich aus Blutgefäßen (Angiosarkome) oder aus weißen Blutzellen/Lymphozyten (Lymphome) bilden. Allen Hautkrebsformen gemeinsam ist nicht nur die zahlenmäßige Zunahme, sondern auch das vermehrte Auftreten in immer jünger werdendem Alter. Risikofaktoren für Hautkrebs sind eigene oder familiäre Hautkrebsvorerkrankungen, ein heller Hauttyp, Sonnenbrände in der Vergangenheit, viele Pigmentmale und eine Immunschwäche bzw. Zustand nach Organtransplantation. Dr. Titzmann besitzt als einer der wenigen Hautärzte die besondere Qualifikation Onkologisch Verantwortlicher Arzt.

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