Lasertherapie störender Hautveränderungen

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Im Herbst ist alljährlich die Hochsaison der Lasertherapie, da die Sonneneinstrahlung und somit mögliche Nebenwirkungen durch UV-Strahlen auf ein Minimum reduziert sind. Dr. med. Thomas Titzmann, niedergelassener Hautarzt und Spezialist für Lasertherapie und ästhetische Medizin in Augsburg zeigt die Möglichkeiten auf:

Was kann man tun gegen unschöne Pigmentflecken insbesondere im Gesicht und an den Handrücken?

Hier kann die moderne Lasertherapie helfen. Hervorragende, narbenlose Ergebnisse bringt der Einsatz eines Rubinlasers, der das Pigment bei flachen Pigmentflecken in kleinste Partikel zersprengt, die dann über das Lymphsystem abtransportiert werden. Meist reicht eine Behandlung aus.

Bei erhabenen Pigmentflecken, Knötchen, Muttermalen und Warzen funktioniert dieses Prinzip nicht, hier kann man aber problemlos das störende Gewebe in feinsten Schichten mit einem Erbiumlaser oder CO2 Laser abtragen. Es resultiert eine kleine Wunde, die meist nach 7 – 10 Tagen abgeheilt ist.

Wie lassen sich störende rote Äderchen im Gesicht behandeln?

Gefäßverweiterungen, Blutschwämmchen, Couperose oder Rosazea werden mittels Laser effektiv therapiert. Blaue Gefäße reagieren gut auf den Diodenlaser, rote Gefäße reagieren besser auf den KTP Laser. Für
sehr feine Gefäße im Gesicht oder auch für Feuermale (Naevus Flammeus) ist eine neue Therapie ideal, ein hochenergetisches gepulstes Lichtsystem, das die Veränderungen schonend und sicher entfernt. Diese neue Therapie ist übrigens auch sehr gut geeignet zur Entfernung von Pigmentflecken.

Bei Blutschwämmchen (Angiomen) reicht meist 1 Sitzung aus. Zur Therapie von Rosazea sind in der Regel mehrere Behandlungen erforderlich. Für größere Gefäße und Krampfadern an den Beinen eignet
sich am besten der Neodym Yag Laser.

Sind auch unerwünschte Haare mit der Lasertherapie zu entfernen?

Ja. Die Langzeithaarentfernung ist zum einen durch diverse Laser möglich. Gold- Standard ist hier nach wie vor der Light Sheer Diodenlaser. Wir setzen aber zusätzlich zur Lasertechnologie auch gern die moderne hochenergetische gepulste Blitzlampentechnik ein. Die qualitativ hochwertigen IPL Geräte haben oft den Vorteil geringerer Nebenwirkungen bei eher noch besserer Wirkung insbesondere bei feinen Haaren. Bei überstarker Behaarung sollte auch ein Hormonstatus vor der Behandlung erhoben werden.

Gibt es eine Chance, ungeliebte Tätowierungen wieder los zu werden?

Insbesondere die dunklen Schwarz-, Blau- und Grüntöne können sehr gut mit einzelnen Lasern, insbesondere dem neusten Rubinlaser entfernt werden. Sobald jedoch Rot- und Gelbtöne mit im Spiel sind, werden meist
einige Sitzungen mehr erforderlich bis zur völligen Pigmententfernung. In der Regel sind mindesten 3 – 5 Sitzungen im Abstand von ca. 4 – 6 Wochen erforderlich, manchmal auch mehr.

Hilft der Laser auch gegen Falten?

Neueste Entwicklung zur Behandlung von Falten und zur flächigen Gewebestraffung an Gesicht, Hals, Dekolleté und den Händen sind Fraktionierte Laser insbesondere Fraktionierte CO2 Laser. Hier bleiben gesunde Hautbrücken zwischen den pixelartigen, kleinen, vom Laser verursachten Hautkanälen bestehen. Die Heilung ist dadurch beschleunigt und die Downtime mit Rötung und Schuppung beträgt nur noch 1 Woche. Danach gibt es einen sofortigen Straffungseffekt. Zusätzlich wird in der Tiefe die Neubildung von Kollagen angeregt und es kommt in den nächsten 3 – 5 Monaten als Langzeiteffekt zu einer weiteren Hautstraffung.

Für alle Laser- und Blitzlampenbehandlungen gilt, dass UV Licht (Sonne und Solarium) für 3 – 4 Wochen vor und 3 – 4 Wochen nach Lasertherapie absolut tabu ist, um unschöne Pigmentverschiebungen (helle oder dunkle Fleckbildungen) zu vermeiden. Dazu können auch Sunblocker mit LSF 50+ verwendet werden.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse an unseren Behandlungen und bei Fragen gerne jederzeit unter Telefon: 0821/90898333 oder via email: info@alderma.de oder über das nachfolgende Kontaktformular:

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Krankhaftes Schwitzen

Krankhaftes Schwitzen

Jeder Mensch hat eigentlich seine eigene Klimaanlage: Über das Schwitzen reguliert der Körper die Temperaturen. Das ist lebensnotwendig. Wenn der Schweiß jedoch nicht zu stoppen ist, handelt es sich um eine krankhafte Veränderung des körpereigenen Temperaturausgleichs. Fachärzte wie Dr. Thomas Titzmann in Ausgburg haben dafür einen Begriff: Hyperhidrosis.
Um die Temperatur konstant auf 37 Grad Celsius zu halten, produziert der Körper Schweiß. Der Verdunstungsvorgang sorgt für Abkühlung. Wieviel wir am Tag schwitzen, hängt unter anderem von der Außentemperatur und vom Maß an Bewegung ab. Es gibt jedoch Menschen, die immer schweißgebadet sind. Verantwortlich dafür ist eine Überfunktion der Schweißdrüsen. Der medizinische Fachausdruck für diese Krankheit ist Hyperhidrosis. Während manche Menschen am ganzen Körper übermäßig schwitzen, haben andere nur ständig feuchte Hände, Füße oder Achselhöhlen. Neben dem körperlichen Unbehagen, das durch die vermehrte Schweißbildung ausgelöst wird, ist es für die meisten Menschen eine enorme psychische Belastung, unschöne Schwitzflecken am Hemd zu haben oder mit feuchten Händen Hände zu schütteln.

Was tun gegen krankhaftes Schwitzen?

Hinter einer vermehrten Schweißbildung steckt manchmal auch eine Erkrankung (z.B. Schilddrüsenerkrankung oder Diabetes mellitus). Deshalb sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Wird die Ursache erfolgreich behandelt, verschwindet meist auch das Schwitzen als eines der Symptome ziemlich schnell. Häufig besteht jedoch keine spezielle Ursache, insbesondere bei schlanken jungen Menschen, wie zum Beispiel gerade jungen Frauen.

Welche Behandlungsansätze gibt es?


Es gibt verschiedene Behandlungsansätze. Findet der Arzt keine Grunderkrankung, die das übermäßige Schwitzen auslöst, gibt es Möglichkeiten das Symptom zu unterdrücken. Wer nur unter den Achseln stark schwitzt, kann sich mit speziellen Deos oder Lösungen behandeln, die z.B. Aluminiumchloridhexahydrat enthalten. Hände und Füße werden häufig zusätzlich mit Gleichstrom (=Iontophorese) behandelt.

Wer am gesamten Körper übermäßig schwitzt, kann Tabletten einnehmen, die auf das vegetative Nervensystem wirken. Hier sind allerdings Nebenwirkungen wie Blasenentleerungsstörungen oder Schwierigkeiten beim Anpassen ans Hell/Dunkelsehen nicht selten. In umschriebenen Bereichen gilt auch die Therapie mit Botulinumtoxin als sehr wirkungsvoll. Botulinumtoxin ist ein Bakterieneiweiß, das die Erregungsübertragung vom Nerv auf die Schweißdrüse blockiert. Es wird dem Patienten unter die Haut gespritzt. Ideal für Achselhöhlen, Hände und auch Füße. So haben geplagte Patienten bis zu 1 Jahr kein Schwitzproblem. Als letzte Möglichkeit bleibt nur eine Operation, bei der die Schweißdrüsen entfernt.werden. Bei einer Schweißdrüsenabsaugung kommt es häufig zu Rezidiven, bei einer Nervendurchtrennung häufig zu unangenehmem kompensatorischem Schwitzen in anderen Regionen.
Welche Therapien zahlt die gesetzliche Krankenkasse?
Die Therapie mit Tabletten übernehmen die Krankenkassen in der Regel. Iontophoresebehandlungen erfolgen gegen Zuzahlung.  Behandlungen mit Botulinumtoxin werden von privaten Krankenkassen übernommen, wenn Aluminiumchlorid oder Iontophorese nicht helfen. Operationen muss der Kassenpatient in der Regel selbst bezahlen.

Wer am gesamten Körper übermäßig schwitzt, kann Tabletten einnehmen, die auf das vegetative Nervensystem wirken. Hier sind allerdings Nebenwirkungen wie Blasenentleerungsstörungen oder Schwierigkeiten beim Anpassen ans Hell/Dunkelsehen nicht selten. In umschriebenen Bereichen gilt auch die Therapie mit Botulinumtoxin als sehr wirkungsvoll. Botulinumtoxin ist ein Bakterieneiweiß, das die Erregungsübertragung vom Nerv auf die Schweißdrüse blockiert. Es wird dem Patienten unter die Haut gespritzt. Ideal für Achselhöhlen, Hände und auch Füße. So haben geplagte Patienten bis zu 1 Jahr kein Schwitzproblem. Als letzte Möglichkeit bleibt nur eine Operation, bei der die Schweißdrüsen entfernt.werden. Bei einer Schweißdrüsenabsaugung kommt es häufig zu Rezidiven, bei einer Nervendurchtrennung häufig zu unangenehmem kompensatorischem Schwitzen in anderen Regionen.

Welche Therapien zahlt die gesetzliche Krankenkasse?

Die Therapie mit Tabletten übernehmen die Krankenkassen in der Regel. Iontophoresebehandlungen erfolgen gegen Zuzahlung.  Behandlungen mit Botulinumtoxin werden von privaten Krankenkassen übernommen, wenn Aluminiumchlorid oder Iontophorese nicht helfen. Operationen muss der Kassenpatient in der Regel selbst bezahlen.

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Juni 4, 2009 by  
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